Ansichtskartengrüße aus dem Eichsfeld? Eigentlich Ansichtskartengrüße in das Eichsfeld, denn geschrieben werden diese Grüße aus meiner Heimatstadt Dresden und sind somit fiktiv. Grundlage bilden Ansichtspostkarten aus längst vergangenen oder neueren Zeiten, die sich in meinem kleinen Eichsfeldarchiv befinden und mit eigenen Erlebnissen oder Ergebnissen eigener Recherchen beschrieben werden. Sozusagen ein Gruß aus dem Eichfeld in das Eichsfeld mit einer Umleitung über Sachsen.


Am 2. September

Habe ich nicht am Bahnhofskiosk, ja, so etwas soll es früher einmal gegeben haben wie einst auch eine Wirtschaft an jedem gut sortierten Bahnhof oder Haltepunkt zu finden war, eine schön kitschige Lithographie von Leinefelde aufgerissen um sie euch zu senden? Herausgetreten vom Bahnhof auf den Vorplatz und von dort auf die Bahnhofstraße in Richtung der Kirche geschaut. Das ganze garniert mit einem Eichenblatt. Da kommt Freude und stolz auf den deutschen Michel auf. Eine Eichel ist aus ihrem Körbchen heraus gefallen. Steckt wohl in der Erde und soll, zumindest im Gedanken, zu einem 1000jährigen Baum erwachsen.
So lange werde ich mich aber nicht bei den Lämmerschwänzen aufhalten.

Bis morgen, euer Michael Mastagor.